Die Einzelhandelsentwicklung in den beteiligten Kommunen wird interkommunal abgestimmt. Das Prozedere der Abstimmung wird im interkommunalen Entwicklungskonzept sowie in der Vereinbarung beschrieben. Die Beteiligtenversammlung formuliert Empfehlungen an die Beschlussgremien der jeweiligen Ansiedlungskommune.
Von besonderer Bedeutung im Gebiet der Besonderen Arbeitsgemeinschaft ist der Gewerbepark Laubanger. Für diesen wird von den Städten Bamberg und Hallstadt beabsichtigt, einen Rahmenplan aufzustellen, um das Gewerbegebiet einerseits städtebaulich aufzuwerten und andererseits dessen Entwicklungsmöglichkeiten zu analysieren und Maßnahmenvorschläge zu erarbeiten. (vgl. Interkommunales Entwicklungskonzept 2011, Seite 129ff.)
Der Umgang mit Anträgen zur Errichtung von (mehrfach)Spielhallen stellt in den einzelnen Kommunen der Besonderen Arbeitsgemeinschaft ein Thema dar, welches auf Grund der vielfältigen funktionalen Überschneidungen und im Sinne einer einheitlichen Konzeption in mit dem Einzelhandel im Zusammenhang stehenden Aspekten interkommunal bearbeitet werden soll. (vgl. Interkommunales Entwicklungskonzept 2011, Seite 122ff.)
Für die erfolgreiche Weiterentwicklung der Wirtschaft im gewerblich-produktiven Bereich und im Bereich der produktionsorientierten Dienstleistungen ist die zeitnahe, quantitativ ausreichende und qualitativ angemessene Flächenangebotsstruktur unerlässlich. Der Mehrwert eines interkommunalen Gewerbeflächenkonzeptes für das Gebiet der Besonderen Arbeitsgemeinschaft besteht vor allem in:

  • einer zielgruppenorientierten Bedarfsdeckung für einen bestimmten Zeitraum
  • einer Vermeidung von Mehrfachvorhaltungen von Gewerbeflächen für bestimmte Zielgruppen
  • einem schonenden Umgang mit Flächenressourcen

(vgl. Interkommunales Entwicklungskonzept 2011, Seite 123ff.)

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